Zunächst erleben wir, wie wir mithilfe binnenkörperlicher Koordination den Raum erfahrbar machen – und diesen dann mit Brustkorb und Händen auf bestimmte Weisen beeinflussen können.
Wenn wir den Raum nun gemeinsam auf stimmige Weise gestalten und diese Übereinkunft erst daraufhin durch physische Bewegung bestätigen, wird ein Gefühl von fortwährender Harmonie erreicht.
Es entsteht dabei ein beständiges Wechselspiel zwischen maskulinen und femininen Polaritäten -- ein Initiieren, Aufnehmen und Weitergeben, welches sich auch durch die Atmung unterstützen lässt.
Als Nächstes designen wir einen Raum um die Partner, wie er für den jeweiligen Tanz charakteristisch ist.
Dazu werden wir uns einer “diagonal communication line” bewusst, welche den Paarraum einteilt in den "eigenen Raum", den "gemeinsamen Raum" und den "Raum des Partners".
Außerdem studieren wir, welche Handbewegungen zu welchen Raumgestaltungen passen und erkennen, dass ein “stabiler Rahmen” eine Illusion ist, die aus geschickt aufeinander abgestimmten Armbewegungen entsteht.
Mit diesen Tools können wir nun auf charakteristische Weise in Bewegung kommunizieren.
Dazu beobachten wir zunächst verschiedene Relationen der Wirbelsäulen der Partner zu einem gemeinsamen Zentrum -- und welche Tanzfiguren daraus entstehen können.
In einer Tanzchoreographie führt nun einer der Partner von einer Tanzfigur zur nächsten, während der andere Partner durch die jeweilige Figur hindurch führt -- diese Antwort kann dann den jeweils nächsten Impuls inspirieren.